Liebe Gäste, wie Sie bestimmt mitbekommen haben, mussten Gastronomiebetriebe ab Montag, 02.11.2020 wieder schließen.

Die Grünwalder Einkehr bleibt voraussichtlich bis 24. Dezember 2020 geschlossen.


Willkommen in der Grünwalder Einkehr
Treffen Sie sich zum Feiern, Genießen und Ratschen. 

Raeumlichkeiten

Wir verwöhnen Sie – ob drinnen oder draußen – in unserem Restaurant mit seinen gemütlichen Stuben, im Festsaal oder im sonnigen Garten.

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Feiern & Events

Egal ob Hochzeit, Geburtstag, Weihnachtsfeier, Meeting, Tagung… Bei uns wird Ihre Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis. WICHTIG zu wissen: Die Grünwalder Einkehr gehört zur Gemeinde Grünwald, Landkreis München, und unterliegt somit den aktuellen Auflagen des Bayerischen Staatsministeriums für Bayern (nicht München Stadt).

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Speis & Trank

Genießen Sie etwas Gutes von unserer Speisekarte mit einem kühlen Hopfengetränk und anschließend unseren selbstgebackenen Kuchen bei einer Tasse Kaffee. Auszeichnung: 3 Rauten der "Ausgezeichnete Bayerische Küche".

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Aktuelles

Ob Veranstaltungskalender, Jobs, Informationen über unser Paulaner Festzelt auf dem Oktoberfest... hier sind und bleiben Sie immer Aktuell & Live.

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Bewährt und doch modern

Die Grünwalder Einkehr ist ein traditionelles Restaurant, das seit 1904 nahe der Bavaria Filmstadt beheimatet ist. Vor wenigen Jahren sind die Räumlichkeiten umgebaut und saniert worden. Arabella Schörghuber hat 2018 nicht nur frischen Wind, sondern auch das Geschick mitgebracht, Bewährtes mit Modernem zu verbinden. Die Lage am schönen Isarhochufer bietet Geschäftsleuten, Spaziergängern und Radfahrern eine willkommene Möglichkeit zur Einkehr. Je nach Wetter drinnen oder im Garten. Genießen Sie die traute Zweisamkeit oder treffen Sie sich mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern zum Feiern, Genießen und Ratschen. Ein knuspriger Schweine-Krustenbraten und dazu ein kühles Paulaner Bier in gemütlichem Ambiente - dafür lohnt sich ein Besuch in der Grünwalder Einkehr immer.

 

Chronik der Grünwalder Einkehr

Der Beginn der Siedlung am "gachen Steig", dem jetzigen Geiselgasteig, wurden vermutlich von einem „Gisilo“ gegründet. 
1912  wurden bei Grabungen für einen Brunnen 3 Hockergräber aus Bronzezeit gefunden. Ein Grab enthielt Scheiben-Kopfnadel, das andere Tongefäß.

Der Ort wurde erstmals zwischen 1155 und 1160 in einer Schäftlaner Urkunde erwähnt. Am 11.03.1426 verkaufen Jörg und Hans (Taufkirchner) ihren Hof zu „Geyselgasta“ an Herzog Wilhelm von Bayern. Dieser richtet auf dem Hof eine Schwaige für Viehzucht ein und verpachtet das Gut an Bauersleute, die gegen Reichtung einer jährlichen Gült die Schwaige nutzen können.
22.11.1607 werden Georg & Anna Zacherl die Pächter, die Nachfolge übernimmt am 12.02.1621 Balthasar Ranpacher. Nach einigen Jahrhunderten wird das bayerische Herrenhaus veräußert und die Schwaige gelangt in bürgerliche Hände:
1828: Peter Bader (Weinhändler), ab 1902: Immobiliengesellschaft Heilmann
1903: Ins Herrenhaus zieht die erste bayerische wirtschaftliche Frauenschule ein und Dr. A. Engelsperger gründet 21.07.1909 eine Schule für Kinder. 1937 werden die Gebäude zu Wohnzweck umgebaut.

Im gleichen Jahr (1903) wird die „Einkehr Geiselgasteig“ erbaut (1 Gebäude). Als Restaurant im Biedermeierstil im Raum München lockte es seine Gäste an. Im Jahr 1910 war die offene Restaurationshalle mit großen Ringleuchtern die Attraktion. Bis heute konnte der besondere Charme in der jetzigen "Grünwalder Einkehr" erhalten werden.

Hl. Blut Kapelle

1627 erbaut der Schwaiger von Geiselgasteig, Balthasar Ronpacher, die Kapelle und übernimmt alle Kosten. Sie soll Gott und den Heiligen für die Genesung von schweren Krankheuten danken und Schutz für sein Haus erbitten. Pfarrer zu Neudeck war die geistliche Betreuung. Durch die Kriegsunruhen drohte der Verfall.
25.11.1640 bat der Schwaiger seine Obrigkeit, dass Kapelle stehen bleiben darf, mit Erfolg. Der Umbau zu einer vollwertigen sakralen Kapelle, vom Bischoff geweiht,  zur Abhaltung von Gottesdiensten und religiösen Festen wurde vorerst auf 2 Jahre genehmigt. Nach Ablauf der Frist am 01.07.1649 richtete der Schwaiger ein Bittgesuch beim Kurfürsten an. Die Kapelle konnte letztendlich wegen „einfallender Kriegsunruhen und anderer Bürden“ noch nicht geweiht werden. Die feierliche Einweihung der Kapelle erlebte Balthasar Ronpacher leider nicht mehr. Sein Nachfolger, Michael Schmidt, bemühte sich ebenfalls um die Kapelle "zum hl. Blut". 15.09.1689 bewilligte die bischöfliche Stelle, dass 3 Jahre dort monatlich eine Messe gehalten werden darf. Ab 1810 war die Kapelle geschlossen, erst 1832 entschloss sich der Schwaiger von Geiselgasteig die Kapelle zu restaurieren. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten konnten wieder Messen gelesen werden.

(Quelle der Chronik: Josef Brückl, Grünwald - Chronik eines Dorfes an der Isar / Herausgeber: Vereinigung der Freunde Grünwalds)